Malerlexikon – S: Schwichtenberg, Martel


Schwichtenberg, Martel geb. 5.6.1896 Hannover gest. 31.7.1945 Sulzburg, Baden
Malerin und Radiererin in Berlin. Privatunterricht bei JORDAN in Hannover. 1913-1916 Kunstschule
Kunowsky in Düsseldorf, dann in Hagen i. W., Hannover, Worpswede. 1917-1918 für die Keksfirma
Bahlsen tätig. 1924 in Paris bei Eugène KISSLING. Seit 1920 in Berlin. Mitglied im Verein Berliner
Künstlerinnen. Repräsentiert die Dangaster Kunstszene, deren Vertreter Franz RADZIWILL war. 1919-1927 verheiratet mit dem Maler Willy-Robert HUTH. Beziehungen zu den Malern der „Brücke“. Studienreisen nach Italien, Spanien, Dänemark, Nordafrika und Frankreich. 1933 emigriert sie nach Italien und von dort nach Südafrika. In Johannisburg Eröffnung einer Töpferei. 1939 New York und zurück nach Italien.1940-1945 lebte sie im Schwarzwald.
Rügenaufenthalt: 1922
Rügenwerke: Bisher nicht bekannt
Ausstellungen: 1922, 1924 Galerie Möller Berlin.- 1915 Kunstgewerbehaus in Hagen i. W.,
Folkwangmuseum 1916.- Berlin 1930/31.- London, Detroit, Chicago, New York.-
Bibliographie: ThB Bd. 29/30, 1999.- Baade/Stock.- Käthe, Paula und der ganze Rest –
Künstlerinnenlexikon, Berlin 1992.-