Malerlexikon – S: Schinkel, Karl Friedrich

MENUMENU

Schinkel, Karl Friedrich geb. 13.3.1781 Neuruppin gest. 9.10.1841 Berlin
Architekt, Maler, Zeichner, Formgestalter und Bühnenbildner. 1797 trat er in die Berliner Bauakademie
und studierte bei Friedrich GILLY. 1803 Studienreise nach Italien zusammen mit STEINMEYER*. 1805
kehrte er über Paris zurück nach Berlin. Er bereiste England und Schottland. 1809 heiratet er Susanne
BERGER. 1810 Ernennung zum Assessor. Ab 1810 Karriere in der obersten preußischen Baubehörde.
Seit 1811 Mitglied der Berliner Akademie, seit 1820 Mitglied des akademisches Senats und Professor.
Durch Vermittlung von Wilhelm von Humboldt wurde er 1830 Oberbaudirektor und 1838
Oberlandesbaudirektor. Die Malerei betrieb er als Autodidakt. Um 1810 entstanden die meistern Bilder.
Er hat viele Bühnenbilder geliefert.
Rügenaufenthalt: 1821, 1822, 1835
Rügenwerke: Der Rugard auf Rügen, 1821 (Nationalgalerie Berlin).- Stubbenkammer, 1821
(Nationalgalerie Berlin).- Aussicht vom Rugard, 1822.- Leuchtturm auf Arkona, 1825.- Mittelturm im
Jagdschloß Granitz, 1835.- Gasthaus auf Stubbenkammer, 1835.-
Ausstellungen: Norddt. Katalog, 1977.- Stralsund-Katalog, 1958.- Münchner allg. u. histor. KA 1858.-
Berliner ak. KA 1814, 1826, 1830.- Berliner Jub.-Ausst. 1886.-
Selbstzeugnisse: Selbstbiographie in: Konvers.-Lex. Brockhaus, XII/2, 1826 p. 38-41.- Tagebücher.-
Bibliographie: ThB Bd. 29/30, 1999.- Boett. Bd. II/2, 1979.- Bock Diss., 1927.- Kunst 43 (1821) p.
17-27.- Monatshefte Kunstwiss. 14 (1921) 239-252.- Vogel/Lichtnau, 1993.- Woltmann, A.: Schinkel
als Maler. In: Z. bild. Kunst 3 (1868) 87-97.-
Porträt vorhanden.