Malerlexikon – P: Putz, Leo

MENUMENU

Putz, Leo geb. 18.6.1869 Meran gest. 21.7.1940 Meran
Maler, Illustrator. 1886-1889 Studium in München bei seinem Stiefbruder Rob. POETZELBERGER, ab 1888 an der Münchner Akademie bei Gabriel von HACKL, 1891/92 in Paris an der Académie Julian Paris bei Adolphe BOUGUEREAU und Benjamin CONSTANT, 1893/95 Studium in München bei Paul HÖCKER. Ein eigenes Atelier 1895. 1899 Gründungsmitglied der „Scholle“. 1909 erhielt er den königlich bayerischen Professorentitel. Mitglied der Berliner, Wiener und seit 1913 der Münchner Sezession. 1925 Ehrenmitglied der Münchner Akademie. Mitarbeiter der „Jugend“. 1923 zog er nach Gauting bei München. Lebte 1928-1933 in Rio de Janeiro und lehrte dort an der Escola Nacional de Bellas Artes in Rio de Janeiro. 1933 kehrte er nach München zurück und erhielt Ausstellungsverbot. 1936 wird er aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und kehrte nach Meran zurück.
Rügenaufenthalt: Hiddensee
Rügenwerke: Bisher nicht bekannt
Ausstellungen: Münchner Sezession 1897-1928.- Budapest, Ungarische Nationalgalerie.- Buenos Aires, Museo Nacional de Bellas Artes.- Bukarest, Muzeul de Arta.- Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister.- Düsseldorf, Kunstmuseum.- Essen, Museum Folkwang.- Frankfurt a. M., Städelsches Kunstinstitut.- Hannover, Niedersächsisches Landesgalerie.- Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.- Köln, Wallraf-Richartz-Museum.- Leipzig, Museum der Bildenden Künste.- München, Bayerische Staatsgemäldesammlung.- München, Städtische Galerie im Lenbachhaus.- München, Stadtmuseum.- Stuttgart, Staatsgalerie.-
Bibliographie: ThB Bd. 27/28, 1999.- Michel, W.: Leo Putz, Leipzig 1908.-