Malerlexikon – P: Preller, Friedrich

MENUMENU

Preller, Friedrich [Johann Christian Ernst] d. Ä. geb. 25.4.1804 Eisenach gest. 23.4.1878 Weimar
Maler, Radierer. Ab 1814 Unterricht an der Freien Zeichenschule in Weimar bei Heinrich MEYER. Von GOETHE unterstützt ging er 1821 und 1823 nach Dresden. Großherzog KARL AUGUST schickte ihn 1824-1826 nach Antwerpen wo er bei van BREE studierte. 1826 kam er mit einem Weimarer Stipendium an die Mailänder Akademie und 1828-1831 nach Rom, wo er von J. A. KOCH und B. GENELLI beeinflusst wurde. 1830 ging er nach Neapel und 1831 nach Weimar zurück und wurde 1832 als Nachfolger von H. MEYER Professor an der Zeichenakademie. Stiländerung durch Reisen in den Norden, 1837 und 1839 Rügen und 1840 zusammen mit BELLERMANN*, THON* und HUMMEL* Norwegen. 1859, 1875/76 abermals nach Italien. 1847 wurde er Ehrenmitglied der Dresdner und 1869 Mitglied der Berliner Akademie.
Rügenaufenthalt: 1834, 1837, 1839, 1840, 1845, 1847, 1849, 1871
Rügenwerke: ca. 100 Rügenbilder.- Stubbenkammer auf Rügen.- Eichen am Meer, Motiv von Rügen, 1834.- Hünengrab auf Rügen, 1841.- Hünengrab am Meere.- Bauernhaus auf Rügen, 1845.- Landschaft auf Rügen, 1845.- Am bewaldeten Strand der Ostsee, im Vordergrund Ziegenherden, 1949.- Rügensche Küste, 1849.- Waldige Küste auf Rügen, 1849.- Hünengrab auf Rügen bei heranziehendem Gewitter, rechts Ausblick aufs Meer, 1851.- Waldlandschaft: der Herthastein auf Rügen, 1852.- Eichen im Sturm, 1852.- Eichen im Sturm, Motiv von Rügen, 1879.- Gruppe alter Eichen, 1855.- Baumpartie bei Sagard auf Rügen.- Dorf Hagen auf Rügen vorn ein See, den entlang ein Knabe zwei Rinder treibt.- Hünengrab auf Rügen unter knorrigen Eichen.- Hünengrab auf Rügen.- Hünengrab auf Rügen, 1841 (Museum Stralsund).- Die Eichen am Hünengrab auf Rügen, 1849.- Eichen an einem Gewässer, in der Ferne das Meer. Partie von Rügen, 1848.- Eichenwald im Sturm, Motiv von Rügen, 1854.- Skizzenbuch vom Vilm.- Insel Vilm, Blick vom Mittelvilm zum großen Vilm (Museum Stralsund).- Fischerkaten auf Rügen, 1839 (Museum Stralsund).- Eichenbaum und Hünengrab (Schloßmuseum Weimar).- Drei Apfelbäume, Jasmund 1837 (Staatl. Kunstsammlung Weimar).- Stubbenkammer.- Runenstein, Blick auf Arkona.- Der schwarze See bei Bergen, 1851.- Eichen an einem Gewässer, 1854.- Hünengräber auf Rügen, 1851.- Sonnenuntergang auf Rügen, 1847 (Staatl. Museum Dresden).- Kreideküste.- Waldung auf dem Vilm.- Am Ostseestrande.- Auf Hiddensee, um 1840.- Alte Eiche am Meer (Museum Stralsund).-Hünengrab unter Eichen auf Rügen, um 1837 (Museum Stralsund).- Rügener Strand, Einholen eines Kahnes (Sammlung Raulff).- Apfelbaum auf Rügen mit Pferd, 1837 (Sammlung Raulff).- Bauernhütten auf Hiddensee, Rügener Skizzenbuch, 1847.-
Ausstellungen: Berliner Jub.-Ausst. 1886.- Berliner Preller Ausstellung 1879.- Dresdner ak. KA 1849, 1869.- Dresdner Aquarell-Ausst. 1877.- Norddt. Katalog 1977.- Stralsund-Katalog, 1958, 1968.- Gedächtnis-Ausst. 150. Geb. Heidelberg 1954.- Nationalgalerie 1879.- Ausst. 100. Todestag, Kunstsammlung Weimar, 1978.-
Selbstzeugnisse:
Bibliographie: ThB Bd. 27/28, 1999.- Boett. Bd. II/1, 1979.- Bock Diss., 1927.- Baade/Stock.- Ewe, Herbert: Das schöne Rügen, 1992.- Gensel, Julius: Friedrich Preller d. Ä., Bielefeld, Leipzig, 1904.- OZ 13./14.3.1999.- Roquette, Otto: Friedrich Preller – Ein Lebensbild, Frankfurt a. M., 1883.- Rügener Seekiste 24.2.1994.- Tittel, Lutz: Friedrich Preller d. Ä. Hünengrab auf Rügen 1843, Regensburg 1997.- Vogel/Lichtnau, 1993.- Weinrautner, Ina: Diss., 1999; Negendanck, Ruth, Hiddensee, 2005