Malerlexikon – P: Pauly, Charlotte

MENUMENU

Pauly, Charlotte (Elfriede) geb. 6.12.1886 Stampen gest. 24.3.1981 Berlin-Ost
Malerin, Graphikerin und Schriftstellerin in Berlin. Sie studierte Zoologie, klassische Archäologie, Philosophie, Literaturgeschichte und Kunstgeschichte, promovierte 1915 zum Dr. phil. an der Universität in Würzburg. 1917 Malschülerin bei B. PANKOK an der Stuttgarter Kunstschule. 1923-1925 Studium der Malerei an der Kunstakademie München. 1928-1929 Weiterbildung bei D. VAZQUEZ DIAZ in Madrid und 1931 an der Grande Chaumière in Paris. Sieben Jahre im Ausland, in Spanien, Portugal und im Nahen Orient. Ab 1933 als entartet vernehmt. Seit 1935 in Agnetendorf, ab 1944 zum Freundeskreis von G. HAUPTMANN. Sie reiste nach England und hatte Kontakt zu antifaschistischen Gruppen und zu Quäkern. 1939 Übertritt zu den Quäkern. Studienreisen nach Italien, Spanien, Portugal, Bulgarien, Ungarn, Paris, Griechenland, Tschechoslowakei, den nahen Osten und in die Schweiz. 1953-1961 Mitglied im Verein Berliner Künstlerinnen, in der Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine. 1977 Johannes R. Becher-Med. des Kulturbundes der DDR.
Rügenaufenthalt: 1967 Hiddensee
Rügenwerke: Im Hauptmannhaus Hiddensee
Ausstellungen: Breslau 1930, 1933.- Paris 1931.- Frankfurt a. M. 1939.- Berlin, Dresden 1967.- Schwerin 1967.- Leipzig 1973.- Magdeburg 1969.- Ahrenshoop 1976.- Orangerie Putbus 1981.- Rothenkirchen 2001.- Zeit Galerie Brandel 1999.-
Selbstzeugnisse: Mitteilungen der Künstlerin.- Autobiographie: Die glückliche Halbinsel, Straßburg 1928.- Reisetagebücher.-
Bibliographie: Vollmer Bd. 3, 1999.- Goltzsche, Dieter: C. E. P. – Zum Hundertjährigen, In: Sibylle Nr. 6, 1986, S. 24-27, 78.- Käthe, Paula und der ganze Rest – Künstlerinnenlexikon, Berlin 1992.-