Malerlexikon – N: Nerlinger, Oskar

MENUMENU

Nerlinger, Oskar geb. 23.3.1893 Schwann gest. 25.8.1969 Ost-Berlin
Maler und Graphiker in Berlin. 1908-1912 Schüler der Kunstgewerbeschule Straßburg bei E. JORDAN und an der Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin bei ORLIK*. Soldat im I. Weltkrieg. 1919 Berlin, schloss sich 1921 dem „Sturm“ an und wurde 1924 Leiter der Gruppe „Die Abstrakten“. 1928 Mitglied der ASSO. Im Nationalsozialismus zeitweilig verfolgt. 1945-1951 Professor an der Hochschule für bildende Künste Berlin-Charlottenburg. Mit Karl HOFER 1947-1949 Herausgabe der „Zeitschrift bildende Kunst“. 1951 wurde er aus dem Lehramt entlassen. 1955-1958 an der Hochschule Berlin-Weißensee.
Rügenaufenthalt: 30er Jahre, 1940, 1949 (?), 1957
Rügenwerke: Landschaft bei Baabe I, 1957.- Bei Stubbenkammer, 1940 (Museum Stralsund).-Inselweg, 1936 (Nationalgalerie Berlin).-
Ausstellungen: Norddt. Katalog, 1977.- Stralsund-Katalog, 1958, 1968.-
Bibliographie: ThB Bd. 25/26, 1999.- Baade/Stock.- Vogel/Lichtnau, 1993.- RND