Malerlexikon – M: Muthesius, Hermann

MENUMENU

Muthesius, Hermann geb. 20.4.1861 Groß-Neuhausen gest. 26.10.1927 Berlin
Architekt, Maler und Architekturschriftsteller, Dr. ing. 1881-83 Philosophiestudium an der Universität Berlin, 1883-87 Architektur an der TH Berlin. 1887-1891 arbeitet er für die Firma H. ENDE & BÖCKMANN für den er 1887-1891 nach Japan geht. 1893-94 ist er im Ministerium der Öffentlichen Arbeiten in Berlin tätig. 1896-1903 an der Deutschen Botschaft in London attachiert. 1894-95 Redakteur im Zentralblatt der Bauverwaltung und Zeitschrift für Bauwesen. 1895-96 Studienreisen nach Italien. 1896-1903 Kulturattaché an der deutschen Botschaft in London. 1907 ist der Mitbegründer und 2. Vorsitzender des Deutschen Werkbundes. 1904-1926 ist er Geheimrat im Landesgewerbeamt Berlin und als selbständiger Architekt tätig. Seit 1912 hatte er ein Haus auf Hiddensee. Sein Sohn ist Günther MUTHESIUS*. Er war verheiratet mit der Musikerin Anna MUTHESIUS* (siehe Porträt von Siegward SPROTTE*).
Rügenaufenthalt: Ab 1910
Rügenwerke: Wolken über Vitte, 1921.- Blick auf Kloster, 1924.- Die Heide auf Hiddensee, o.J., Aquarell über Bleistift auf Papier, 33,2×44,2, Abb. Kat. Künstlerkolonien in Europa, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 2001.- Das einsame Haus auf Hiddensee, 1921, Aquarell und Deckweiß auf Papier, 24,4×35, Abb. Kat. Künstlerkolonien in Europa, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 2001.-
Ausstellungen: Norddt. Katalog, 1977.-
Selbstzeugnisse: Italienische Reiseeindrücke, 1898.- und andere Publikationen
Bibliographie: ThB Bd. 25/26, 1999.- Kat. Knupp, Christiane: Norddeutsche Künstlerkolonien, 2, 1977.- Berger, Willi: Maler auf Hiddensee, 1991.- Künstlerkolonien in Europa, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 2002.- Vogel/Lichtnau, 1993.- Negendanck, Ruth: Hiddensee, 2005