Malerlexikon – M: Mitschke-Collande, Constantin von

MENUMENU

Mitschke-Collande, Constantin von geb. 19.9.1884 Collande gest. 12.4.1956 Nürnberg
Porträt- und Figurenmaler, Holzschneider und Lithograph. 1905 bis 1907 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in München, Malen und Zeichnen an der dortigen Knirr-Schule. 1907-1910 und 1912-1913 Schüler an der Dresdner Akademie von STERL und GUßMANN, 1911/12 Florenz und Rom, dann Paris. bei Maurice DENIS und Ferdinand LÉGER Auseinandersetzung mit dem Kubismus. Berührung mit dem „Brücke“-Kreis. Mitbegründer der Neuen Sezession. 1914-1918 Soldat. Nach dem 1. Weltkrieg Begegnung mit DIX und KOKOSCHKA, Kontakt zum „Bauhaus“ und der Gruppe „Junges Rheinland“. 1925-1929 Ausstattungsleiter am Albert-Theater in Dresden unter Hermine KÖRNER. In den 30er Jahren etliche Ehrungen, Gemälde in Dresden und New York. Nach 1933 Ausstellungsverbot und Entfernung aller Arbeiten aus öffentlichen Sammlungen. Durch die Zerstörung Dresdens Verlust des Ateliers und aller Arbeiten. Er suchte Zuflucht in Rothenburg ob der Tauber. 1948 erstmals wieder Ausstellung. 1952 siedelt er nach Nürnberg um.
Rügenaufenthalt: 20er Jahre, 1937
Rügenwerke: 2 Holzschnitte um 1920 (Gemäldegalerie Neue Meister Dresden.-
Ausstellungen: Gr. Dresdner KA 1924.- Deutsche Kunst der Gegenwart Nürnberg 1928.- Koll.-Ausst. Gal. Baumbach Dresden 1926.- Int. Aquarell-Ausst. Brooklyn-Museum New York 1933.- Galerie Dahms Wies-baden 1948.- Gr. Fränkische KA Nürnberg 1953, 1955, 1957.- Kunsthalle Baden-Baden 1954.- Zeitgenössi-sche Kunst des deutschen Ostens, Darmstadt u, Stuttgart 1956.-
Künstler aus Schlesien, Wiesbaden 1968.- Ostdeutsche Galerie Regensburg 1975.-
Selbstzeugnisse: Mitteilungen des Künstlers
Bibliographie: ThB Bd. 23/24, 1999.- Baade/Stock.- Köhler, Meinrad: Der Maler C. v. Collande. In: Fränkischer Kulturspiegel 4.9.1949.- Meridies: „In memoriam C. v. Collande“., In: Der Schlesier Nr. 17, 1966.- Schremmer, Ernst: C. v. C. In: Zeitschrift Schlesien Heft I/68.- Wingler, H. M.: Der Maler Collande.In: Neue Zeitung 11.4.1948.-