Malerlexikon – L: Levin, Julo

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Levin, Julo geb. 5.9.1901 Stettin gest. 17.5.1943 KZ Auschwitz
Maler. Er absolvierte eine Kaufmannslehre und besuchte nebenbei Abendkurse der Stettiner Kunstschule. Kunstgewerbeschule Essen. Studium an der Münchner und der Düsseldorfer Akademie, wo er Meisterschüler von Heinrich NAUEN wurde. 1925-1932 gehörte er der „Rheinischen Sezession“ und dem „Jungen Rheinland“ an. 1933 erhielt er Malverbot. 1936 unterrichtete er Zeichnen an der jüdischen Schule in Düsseldorf, später in Berlin. Bis zur Deportation nach Auschwitz arbeitete er als Schreiner bei der jüdischen Gemeinde in Berlin.
Rügenaufenthalt: 1920 bis 1926
Rügenwerke: Neuendorf, 1920.- Ostsee (Hiddensee).-
Ausstellungen: Koll.-Ausst. Städt. Museum Mönchen-Gladbach 1952.- Norddt. Katalog, 1977.-
Biographie: ThB Bd. 23/24, 1999.- Baade/Stock.- Monjau, Mieke: Zu denen halten, die verfolgt sind, 1993.- OZ 12.2.2001.- Vogel/Lichtnau, 1993.- Negendanck, Ruth: Hiddensee, 2005