Malerlexikon – J: Jüchser, Hans

MENUMENU

Jüchser, Hans geb. 14.7.1894 Chemnitz gest. 13.8.1977 Dresden
1908-1914 Ausbildung als Zeichenlehrer in Stollberg. 1914-18 Teilnahme am 1. Weltkrieg. 1918-19 Tätigkeit als Zeichenlehrer in Bockau/Erzgebirge. 1919 Umsiedlung nach Dresden. 1919-22 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden unter Georg ERLER und Arno DRESCHER. 1922-28 Meisterschüler von Otto HETTNER und Ludwig v. HOFMANN* an der Akademie Dresden. 1928-39 freischaffend in Dresden und Mitglied der Künstlervereinigung Dresden und der Neuen Dresdner Sezession. Seit 1930 Mitglied der KPD. 1930-32 Mitglied der Assoziation Revolutionärer Bilden-der Künstler Deutschlands. 1937 werden 6 Gemälde aus öffentlichen Sammlungen entfernt und vernichtet. Studienaufenthalte in Schweden, Dänemark, Holland, Italien (1939) und Rumänien. 1940-45 Teilnahme am 2. Weltkrieg, 1945-49 Kriegsgefangenschaft. 1949 Rückkehr nach Dresden und dort freischaffend tätig.
Rügenaufenthalt: 1924 Hiddensee, 1932
Rügenwerke: Strand und Meeresbrandung auf Hiddensee, 1924, 700×960 (Kat. Abb.)
Ausstellungen: Ausst. Dresdner Künstler in Freiberg/Sa. 1946/47.- 3. Ausst. Erzgeb. Künstler Frei-berg/Sa. 1948.- Städtische Kunstsammlung Karl-Marx-Stadt, 1960; Staatliche Kunstsammlung Dresden Pillnitz Bergpalais, 1961; Staatliche Kunstsammlung Dresden, Galerie Neue Meister, Ge-dächtnisausstellung, 1978; Neue Dresdner Galerie am Sachsenplatz, 1984 (Abb.)
Bibliographie: ThB Bd. 19/20, 1999.- Dreßler.- Kat. Hans Jüchser: Gemälde Aquarelle, Neue Dresdner Galerie am Sachsenplatz, 1984 (Abb.)