Malerlexikon – G: Gussow, Karl


Gussow, Karl geb. 25.2.1843 Havelberg gest. 27.3.1907 Pasing
Kurze Zeit Zögling der Berliner Kunstakademie bei Julius SCHRADER.
1860 Studium an der Kunstschule in Weimar unter A. v. RAMBERG und PAUWELS, 1867 bei PILOTY in München. Nach einer Studienreise durch Italien kehrt er nach Weimar zurück und bekommt 1870 einen Professorentitel. 1874/76 Lehrer an der Akademie in Karlsruhe, 1875 an der Berliner Akademie unter der Leitung von Anton von WERNER bis 1880. Seit 1883 ist er Mitglied der Berliner Akademie. Erhält 1880 kleine und große goldene Medaille in Berlin. Bis 1892 setzte er seine Lehrtätigkeit an einer Privatschule fort. Dann geht er nach München.
Rügenaufenthalt: Vilm
Rügenwerke: Bisher nicht bekannt
Ausstellungen: Norddt. Katalog, 1977.- Berliner ak. KA 1869/70, 1872, 1874, 1876/77, 1880/81, 1883, 1887.- Genter KA 1872.- Münchner Glaspalast 1876.- Pariser WA 1878.- Dresdner ak. KA 1888.- Berliner Jub.-Ausst. 1886.-
Selbstzeugnisse: Gussow, Karl: Maltechnische Winke und Erfahrungen, München 1907.-
Bibliographie: ThB Bd. 15/16, 1999.- Boett. Bd. I/1, 1979.- Kaulen, W.: Freud und Leid im Leben deutscher Künstler, 1878.- Pietschker, K.: K. Gussow und der Naturalismus, Berlin 1898.-