Malerlexikon – G: Grosz, George


Grosz, George geb. 26.7.1893 Berlin gest. 5.7.1959 Berlin
1909 Studium an der Dresdner Akademie, 1912-1917 Kunstgewerbeschule Berlin bei ORLIK*. 1914 Freiwilliger im 1. Weltkrieg, wird aber 1915 entlassen. Durch Veröffentlichungen in „Neue Jugend“ und „Die weißen Blätter“ wird er bekannt. 1917 wird er erneut eingezogen und wieder entlassen. 1919 Verhaftung während des Spartakusaufstandes, er wurde Mitglied der Kommunistischen Partei (KPD.). 1921 Verurteilung wegen Beteiligung der Reichswehr. Die Mappe „Gott mit uns“ wurde nach Gerichtsverfügung vernichtet. 1922 Fünfmonatige Rußlandreise mit Martin Andersen NEXÖ. Treffen mit LENIN und TROTZKI. 1923 Austritt aus der KPD. Mit Maximilian HARDEN, Max PECHSTEIN und Erwin PISCATOR gründet er den „Club 1926 e.V.“ 1932 New York wohin er 1933 emigriert. Sein Werk wird als „entartet“ diffamiert, 285 seiner Werke werden beschlagnahmt. 1938 erhält er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Zunehmender Alkoholismus. 1951 Deutschlandreise. 1954 wird er Mitglied bei „American Academie of Arts and Letters“. 1955 Autobiographie erscheint. 1958 außerordentliches Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1959 siedelt er nach Berlin über und stirbt nach einer durchzechten Nacht.
Rügenaufenthalt: 1921, 1923, 1927
Rügenwerke: Steilküste am Nordufer der Insel Hiddensee bei Mondschein, 1927 (Altonaer Museum Hamburg)
Ausstellungen: Norddt. Katalog, 1977.- Münchner Galerie „Neue Kunst Hans Goltz“, 1920.- 1941 Museum of Modern Art New York.- 1945 Pittsburgh “Painting in the Unitet States”.- 1947-1953 mehrere Ausstellungen in Amerika.-
Selbstzeugnisse: Autobiographie „Ein kleines Ja und ein großes Nein“, Hamburg 1955.-
Bibliographie: ThB Bd. 15/16, 1999.- Baade/Stock.- Faust, M.: Das Capri von Pommern, 2000.- Grosz, George: Ostsee-Skizzen, 2001.-
Porträt als Foto Vilm-Verein vorhanden