Malerlexikon – E: Edel, Edmund

MENUMENU

Edel, Edmund geb. 10.9.1863 Stolp/Pommern gest. 4.5.1934 Berlin
Plakatkünstler, Illustrator, Graphiker, Schriftsteller, Regisseur, Übersetzer. Ab 1864 Charlottenburg, zunächst kaufmännische Lehre. 1886-1890 studierte er an der königl. Akad. in München bei Nikolaos GYSIS, an der Privatschule von Simon HOLLÓSY, ab 1890 an der Académie Julian Paris sowie in Brüssel in der Druckerei O. de Ryker um lithographische Techniken zu erlernen. Seit 1892 lebt er in Berlin als Maler und Illustrator. Seit 1896 tritt er als Plakatzeichner hervor und schuf bis 1917 mehr als 100 Plakate. Ab 1905 ist er fast ausschließlich schriftstellerisch tätig und verfasste bis 1931 ca. 30 Romane. 1913 begann er die Arbeit für den Film. Als Jude wurde sein Werk 1933 größtenteils zerstört.
Rügenaufenthalt: 1901 Hiddensee
Rügenwerke: bisher nicht bekannt
Selbstzeugnisse: unzählige (s. Saur)
Ausstellungen: Stiftung Pommern Kiel 1994.- Ak. KA Berlin 1892.- Gr. KA Berlin, 1893-1895, 1897, 1899, 1903/04.- Jüdisches Gemeindemuseum, „Das jüdische Plakat“, 1937.-
Bibliographie: ThB Bd. 9/10, 1999.- Saur, 2002.- Das geistige Deutschland 1898.- Dreßler: Kunst-jahrb. 1913.- Schulz, F.: Ahrenshoop Künstlerlexikon, 2001.-