Malerlexikon – B: Bock, Karl

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Bock, Karl geb. 12.11.1873 Braunschweig gest. 8.3.1940 Stralsund
Maler, Radierer und Holzschneider. Sohn eines Oberamtsrichters. Er studierte um 1890 Maschinenbau. Erste künstl. Ausbildung bei dem bekannten Braunschweiger Künstleroriginal dem „ALTEN PETER“, der ihn mit dem Zit.: „Jetzt gehen wir nicht eher aus, ehe Sie mir nicht versprochen haben, Maler zu werden!“ Es war entschieden. Er ging von 1898-1903 an die Düsseldorfer Kunstakademie. Seine Lehrer wurden Eduard von GEBHARDT, SPATZ, JANSEN und Fritz RÖBER, er wurde Meisterschüler bei DÜCKER*, 1918/19 ließ er sich in Lauterbach auf Rügen nieder. Er malte Seestücke und Hafenansichten. Ab 1926 ließ der sich als Maler und Radierer in Stralsund nieder. Viele Küstenlandschaften entstanden auf Vilm. Er orientierte sich an spätimpressionistischen Auffassungen. In der Zeit der Nationalsozialisten Porträtmalerei mit Hang zum mystischen und zur Heimatkunsttradition.
Rügenaufenthalte: 1908, 1918/19, 1924, 1925, usw. in Lauterbach ansässig
Rügenwerke: Boddenlandschaft (Rügen?), 1911 (Museum Stralsund).-Binnenlandschaft,(Rügen?) 1902 (Museum Stralsund).- Winterlicher Hafen in Lauterbach, 1924 (Kunsthistorisches Museum Stralsund).- Landschaft bei Putbus, 1929.- Steiniges Ufer auf dem Vilm, 1933 (Museum Stralsund).- Insel Vilm, Steilufer, 1933/34 (Museum Stralsund).- Eingangstor zur Orangerie in Putbus (Museum Stralsund).- Lauterbach 1934.- Kleiner Vilm, 1933.- Vilmbrücke, 1933.- Vilm, 1934.- Vilm, 1934.- Vilm, Skizzen 1935.- Insel Vilm (Museum Stralsund).- Bockmühle auf hohem Fuß (Museum Stralsund).- Von Lanken Richtung Seedorf (Sammlung Raulff privat).-
Ausstellungen: Norddt. Katalog 1977.- Stralsund-Ausstellung 1965, 1968, 2001.- Münchner Glaspalast 1908.- Gr. Dt. KA Wien 1909.-
Bibliographie: Vollmer Bd. 1,1999.- Saur.- Dreßler: Kunsthdb. 1930.- Macke, Heino: Braunschweiger Monatsschrift.- Stralsunder Zeitung 1933, 1937.- Vogel/Lichtnau 1993.-