Malerlexikon – B: Bellermann, Ferdinand Konrad


Bellermann, Ferdinand Konrad geb. 14.3.1814 Erfurt gest. 11.8.1889 Berlin
Landschaftsmaler. Ab 1828 erster Unterricht an der Freien Zeichenschule Weimar wo er nach Vorlagen von Claude LORRAIN Kopien anfertigte. Am 18.3.1833 begann er sein Studium bei Karl BLECHEN*und besuchte das Atelier von August Wilhelm SCHIRMER an der Berliner Akademie. 1837 reiste er mit Conrad Schreiber in den Harz und 1839 mit PRELLER d.Ä.* 1839 nach Hessen und Rügen und 1840 mit Sixt THON* und Carl HUMMEL* über Belgien nach Holland und Norwegen. Auf Veranlassung HUMBOLDTS* ging er 1842 im Auftrage von FRIEDRICH WILHELM IV. von 1842-1845 nach Venezuela. 1853-54 und 1877 hielt er sich in Italien auf. 1857 wurde er Professor in Berlin. 1866 war er Lehrer für das Landschaftsfach and. kgl. Akad. als Nachfolger für SCHIRMER. Seit 1836 ist er mit zahlreichen Werken auf den Berliner Ausstellungen vertreten.
Rügenaufenthalte: 1839, 1842, 1860 (durch Werke belegt) mit Fr. PRELLER d.Ä., Carl HUMMEL und Sixt THON
Rügenwerke: Wandbilder: Opferstein bei Stubbenkammer.- Stubbenkammer auf Rügen (Besitz der Nationalgalerie Berlin).- Eichen und Hünengrab am Strand von Rügen (Aquarell, Staatl. Schlösser Potsdam).- Eichen und Hünengrab am Strand von Rügen (Museum Bergen).- Hünengrab auf Rügen (Museum Bergen).- Fischerhütte.-
Ausstellungen: seit 1836 Berliner KA.- Weltausst. Paris 1867.- Wiener WA 1873.- Breslau.- Hannover.- Lübeck.- München.- Stettin.- 13.8.-25.10. 1987 Kupferstichkabinett und Nationalgalerie Berlin.
Selbstzeugnisse: Briefe und Tagebücher (Privatbesitz)
Bibliographie: ThB Bd. 3/4, 1999.- Boett. Bd. I/1, 1979.- Saur.- Bock Diss., 1927.- Staatliche Museen zu Berlin: Ferdinand Bellermann 1814-1889/ Ein Berliner Maler aus der Ära Alexander von Humboldts, Kupferstichkabinett und Nationalgalerie 13.8.-25.10.1987.- Vogel/Lichtnau 1993.-
Porträt: Foto Vilm-Archiv vorhanden