Malerlexikon – A: Arnheim, Clara

MENUMENU

Arnheim, Clara (Klara) geb. 24.4.1865 Berlin gest. 28.8.1942 KZ Theresienstadt
Malerin. Ausbildung bei HELMUT SKARBINA und ADOLF MEYER in Berlin; von AMAN-JEAN und ERNEST LAURENT in Paris. 1914 Goldmedaille Bugra Leipzig 1914. Künstler-Verein Berlin. Vorstand im Frauenkunstverband. Berliner Künstlerbund Vorstand. Deutscher Künstlerbund Weimar. 1904-1927 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen, e.V.- Schloß sich auf Hiddensee, dem von Käthe KOLLWITZ* angeregten Hiddensoer Künstlerinnenbund an. Sie hatte ihr Atelier in der Lietzenburger Straße 34, der „Berliner Litzenburg“ des Malers Oskar KRUSE, die in den 20-er Jahren zum Hiddenseer Künstler-Treffpunkt wurde. Ab 1933 konnte sie nicht mehr künstlerisch arbeiten. Die „Blaue Scheune“ vom Hiddensoer Künstlerinnenbund musste verkauft werden, ELISABETH NIEMEIER, die Ausstellungsbetreuerin, erwarb sie für 2000 Reichsmark. 9.7.1942 wurde CLARA ARNHEIM nach Theresienstadt deportiert. Viele ihrer Werke sind nicht geographisch zuzuordnen, da sie Ort und Datum nicht angab aus Sicherheitsgründen. Viele Werke sind Meeresmotive (s. Abbildungen).
Rügenaufenthalte: 1905, ab 1930 jeden Sommer, 1940
Rügenwerke: Dorfkind um 1905.- Fischer bei der Arbeit um 1930.- Boote mit dunklen Segeln, o.J., Aquarell auf Papier, 38×30 (Braunschweigisches Landesmuseum) Abb. Kat. Künstlerkolonien in Europa, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 2001.- Fischergruppe mit Booten, o.J., Aquarell auf Papier, 26×32 (Braunschweigisches Landesmuseum) Abb. Kat. Künstlerkolonien in Europa, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 2001.- Segelschiff um 1940.- u.a.m. als nicht näher benannt.-
Ausstellungen: Norddt. Katalog 1977.- Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik Leipzig 1914.- Braunschweigisches Landesmuseum Abt. Jüdisches Museum 2000.-
Bibliographie: Saur.- Dresslers Kunsthandb. II, 1930.- Baade/Stock.- Vogel/Lichtnau 1993.- Mitteilungen Oberfinanzdirektion Berlin 27.5.1988.- RND