Malerlexikon – F: Franck, Philipp Johann Heinrich

MENUMENU

Franck, Philipp Johann Heinrich geb. 9.4.1860 Frankfurt a. M. gest. 13.3.1944 Berlin
Maler, Zeichner und Radierer. Zeichenunterricht bei F. HOFF. 1877-1879 erste Studien am Städelschen Kunst-Institut bei Johann Heinrich HASSELHORST und E. von STEINLE. 1879-1881 schloss er sich der Malerkolonie Kronberg-Taunus als Schüler bei Anton BÜRGER an. 1881-1887 Studium an der Düsseldorfer Akademie bei E. DÜCKER*und E. v. GEBHARDT. Ab 1887 lebte er in Potsdam, Würzburg und Halle. 1891/92 erste Lehrerstelle in Halle/S., 1892 Lehrer und ab 1898 als Professor an der Kgl. Kunstschule in Berlin, kommissarischer Leiter ab 1912 und 1915 deren Direktor. Mitbegründer der Berliner Sezession 1898. Unter Einfluss von Max Liebermann wendet er sich zum deutschen Impressionismus, gehört zur Gruppe um Lovis Corinth. Bereits 1892 erhielt er ein Ehrendiplom als Radierer. 1933 legt er seine Ämter aus Altersgründen nieder. Mitglied im Verein Berliner Künstler, Berliner Sezession, Münchner Sezession.
Rügenaufenthalt: 1935
Rügenwerke: bisher nicht bekannt
Ausstellungen: Berliner Sezession 1899-1915.- Berl. ak. KA 1884, 1887-89.- Dresdner KA 1887.- Münchner Sezession 1906-1914.- Münchner Jub. Ausst. 1888.- Düsseldorfer Frühj. Ausst. KV 1887.- Berl. Jub.Ausst. 1886.- Norddt. Katalog, 1977.- Gr. Berl. KA 1893-1898.-
Selbstzeugnisse: Das geistige Deutschland 1898 (Autobiographie)
Bibliographie: ThB Bd. 11/12, 1999.- Boett. Bd I/1, 1979.- Dressler.- Weizsäcker-Dessoff: Kunst und Künstler in Frankfurt a. M. II (1909).- Westermanns Monatshefte 51,1907 p. 843 (M. Osborn).-
Porträt Vilm-Verein vorhanden