Künstler der DDR – M: Mucchi, Gabriele

MENUMENU

Mucchi, Gabriele geb. 25.6.1899 Turin gest. 10.5.2002 Mailand
Maler, Architekt, Graphiker und Journalist. 1918-23 Architekturstudium in Bologna. 1925-26 Schüler von Gigiotti Zanini in Rom. 1927 freischaffend in Mailand, 1928-31 in Berlin und 1931-34 in Paris. 1955 Einzelausstellung in der Akademie der Künste in Berlin. 1956-62 Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, ab 1959 Professor. 1962-63 Gastprofessur am Institut für Kunsterziehung Greifswald. Alljährlich Sommerpraktika mit den Studierenden auf Rügen. Niemeyer-Holstein reiste dazu meist mit seinem großen Boot an. Aus dieser Zeit gibt es zahlreiche Motive Norddeutscher Landschaft. Seit 1963 wieder freischaffend alternierend in Mailand und Berlin. 1984 Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin.
W: Stubbenkammer, 1979, Kugelschreiber, 10,5×16.8 (Abb. Kat. 2006); Die Felsen von Stubbenkammer, 1979, Kugelschreiber, 10.5×16.8 (Abb. Kat. 2006); Stubbenkammer, 1979, Kugelschreiber, 10,4×16,6 (Abb. Kat. 2006); Frauen und Fischer (Vitt), 1988, Feder, Tinte, 20,8×14,7 (Abb. Kat. 2006); Vitt, Ankunft der Fischerboote, 1988, Tuche, 29,5×42 (Abb. Kat. 2006); Kapelle Vitt Wandmalerei „Der Heilige Christopherus“ 1990 (zusammen mit Rolf Schubert und Joachim John)
A: 1955 Deutsche Akademie der Künste Berlin; 1959 Staatliches Museum Schwerin; 1960 Museum der Stadt Greifswald; 1966 anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Institutes für Kunsterziehung der E.-M.-Arndt-Universität, GA Museum der Stadt Greifswald ; 13.07 bis 15.09.1979 Kirche Altenkirchen;
L: Vollmer 3, 1999; Kat. Mensch und Landschaft Nordostdeutschlands. Gemälde-Grafik, Museum der Stadt Greifswald, 1967; Zeitschrift – Künstler zwischen Macht und Vernunft, Gabriele Mucchi, 25.6.1999 Heft 1; Kat. Kunst in der DDR, Nationalgalerie Berlin, 2003; Gabriele Mucchi und die Malerei des Realismus. Hrsg. von Melanie Ehler und Matthias Müller, Universität Greifswald, 2006