Künstler der DDR – A: Aue, Jochen

MENUMENU

Aue, Jochen geb. 18.11.1937 Baalsdorf bei Leipzig gest. 25.10.2007 Magdeburg

W: Nebel bei Cap Arcona, 1966, Gouache (Kulturhistorisches Museum Stralsund); Rügen-landschaft, 1968, Holzschnitt (Kupferstichkabinett Dresden); Winterlicher Strand auf Rügen, 1968, Öl (Abb. Kat. Staatliche Galerie Moritzburg Halle); Nebel bei Kap Arkona, 1966, Gouache (Kulturhistorisches Museum Stralsund); (Ronald Paris, Kirche von Middelhagen, 1965?, Öl; Schlossmuseum Bernburg; Kupferstichkabinett Berlin; Staatliche Kunstsammlung Cottbus; Brandenburgische Kunstsammlung; Museum Greifswald; Kulturhistorisches Museum
Jochen Aue absolvierte zunächst von 1952 bis 1958 eine Lehre als Dekorationsmaler und arbeite in
diesem Beruf. 1958-61 studierte er in Magdeburg an der Fachschule für angewandte Kunst.
1961 war er Malzirkelleiter im Magdeburger Ernst-Thälmann-Werk. Seit 1962 tätig als freischaffender
Maler und Grafiker. 1967-68 war er Vorsitzender des VBK der DDR. 1976 erhielt er den Kunstpreis des
Bezirkes Magdeburg. Von 1964-1978 weilte er zu längeren Studienaufenthalten auf Rügen am Kap
Arkona, auf Mönchgut und auf Hiddensee. 1976 erhält Jochen Aue den Kunstpreis des Bezirkes
Magdeburg. Jährlich besucht er den Darß. 1981 erhält er den Verdienstorden der DDR. 1984 erhält
er den Orden Banner der Arbeit. Jochen Aue war auch ein angesehener Paläontologe. 22.1.2013
Jochen Aue Gedenkausstellung im Literaturhaus in Magdeburg.
Magdeburg, mehrere Arbeiten; Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder; Galerie Gera; Museum bildende Kunst Leipzig; Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg; Kunsthalle Rostock; eigener Besitz
A: 1967 Museum der Stadt Greifswald, Stralsund u.v.a.
L: Faltblatt Personalausstellung im Grafikkreis Magdeburg, 1967; Faltblatt Jochen Aue, Werner Stötzer, 1970; Kat. „25 Jahre Graphik in der DDR“, Berlin, 1974; Kat. Painting in the German Democratic Republic, hrsg. vom Ministerium für Kultur der DDR, Berlin 1976; Kat. Zimmermann, H.: Gudrun Arnold, Rostock 1978; Kat. „Bestandsaufnahme, Werke aus den Sammlungen 1945-1990“, Halle Staatliche Galerie Moritzburg 1999/2000 (Archiv Vilm-Verein); Jochen Aue – Landschaftsmaler und Naturforscher, Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 4/2003; selbst