Maler der DDR – J: John, Joachim

John, Joachim geb. 20.1. 1933 Tetschen (Dĕčin)/Nordböhmen
1948 Umsiedlung nach Zerbst. 1951 verließ die Familie illegal die DDR. 1954 kehrt er in die DDR zurück. Er lebt in Dresden-Loschwitz, arbeitet als Requisiteur. Studium an der Theaterhochschule Leipzig. 1955-1959 Studium der Kunsterziehung an der Universität in Greifswald bei Herbert Wegehaupt. 1959 Abbruch des Studiums und Umzug nach Zempin/Usedom. 1961 Teilnehme an der Ausstellung „Junge Künstler – Malerei „ in der Akademie der Künste. Ab 1963 wird er Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin bei Hans Theo Richter. 1965 Studienreise in die SU (Sowjetunion). 1965-1977 freischaffend in Berlin tätig. Ab 1977 Übersiedlung nach Neu Frauenmark bei Schwerin. 1982 Studienreise nach Kolumbien. 1985 erhält er den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR. 1986 Mitglied der Akademie der Künste der DDR. 1989 großes Panorama zum Jahrestag der Französischen Revolution im Staatstheater Schwerin. Ab 1955 besuchte er die Insel Rügen.
W: Wandgemälde Kapelle Vitt, 1990 mit Gabriele Mucchi (1899-2002)A: 1966 GA Staatliches Museum Schwerin; Haus der NVA Dranske (Chronik D. Herz Dranske); Kirche zu Altenkirchen ab 4.8.1978; 1988 Ausstellung bei der NVA (Nationale Volksarmee) in Prora/Rügen; 1989 zum 200. Jahrestag der Großen Französischen Revolution, Staatliches Museum Schwerin; Kapelle in Rambin o.J.
L: Kat. Vorwärts und nicht vergessen, Kunst der drei ehemaligen Nordbezirke der DDR Malerei, Grafik, Plastik aus dem Kunstarchiv Beeskow, Greifswald, 2004; Zeitschrift 25.6.1999, S. 14 ff; OZ 11./12.1.03; OZ 18.1.2008; selbst