Künstler der DDR – S: Schultz-Liebisch, Paul

MENUMENU

Schultz-Liebisch, Paul geb. 4.7.1905 Berlin gest. 15.6.1996 Berlin
Maler und Grafiker. Lehre als Dekorationsmaler, seine Mentoren waren Heinrich Zille und Hans Baluschek. 1926 Mitglied der KPD. 1935 Malverbot. 1937-44 Bühnenmaler bei der Ufa-Filmstudio in Berlin-Tempelhof. 1938 Arbeit in der Widerstandsgruppe. 1944-45 Kriegsdienst wo er im Januar desertiert. Nach 1945 ist er als freischaffender Maler tätig und hilft beim Aufbau des Maler-Aktivs im Kulturbund Berlin-Wedding, eröffnet die Kunststube Nord und ist aktiv beim Aufbau des Künstler-Kollektivs Norden. 1946 Beteiligt er sich an der 1. Allgemeinen Kunstausstellung in Dresden. 1951 tritt der aus der SED aus und ist Mitbegründer der Kleinen Galerie Pankow. 1951-61 Ausstellungsbeteiligungen in Berlin/West. Seit 1963 Leiter verschiedener Zeichenzirkel. Ein Werk in der Nationalgalerie. Auf Rügen 1957, malte in Baabe, Göhren und Sassnitz.
W: Ein Sommertag an der Ostsee (Baabe), 1957, 45×60, Öl/Hf. (s. CD Jörg Schultz-Liebisch Archiv Vilm-Verein); Haus auf Rügen (Baabe), 1957, 50×70, Öl/Hf. (beide Besitz der Witwe Berlin).
A: Im In- und Ausland
L: Kat. Kunst in der DDR, Nationalgalerie Berlin, 2003; Werkverzeichnis