Künstler der DDR – N: Nerlich, Werner

MENUMENU

Nerlich, Werner geb. 3.7.1915 Nowawes gest. 15.9.1999
Maler in Potsdam Babelsberg. 1930-39 Malerlehre und Studium bei Hans Orlowski und Max Kaus. 1939-45 Teilnahme am Kriegsdienst und anschließende Gefangenschaft. 1944-45 war er Frontbeauftragter des „Nationalkomitees Freies Deutschland“, 1945-47 wird er Provinzialinspektor der Landesregierung Brandenburg. Von 1947-50 ist er als Künstlerischer Leiter der Landesmalschule in Potsdam tätig. Er gründete die Fachschule für angewandte Kunst in Potsdam und wurde von 1950-55 deren Direktor. 1954 erhielt er den Th.- Fontane-Preis für Kunst und Literatur. 1950-66 Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler im Land Brandenburg. Von 1955-73 War er Direktor der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin, 1965 Berufung zum Professor. Seit 1974 war er freischaffend. Ab 1972 hielt er sich jährlich zu Studienzwecken auf Rügen auf.
W: Kunst am Bau in Moskau, Posen, Prag und Budapest; Aquarelle Zyklus Mönchgut der Insel Rügen (nach 1989 entstanden) (Kat.); Rügenbilder bei Frau Dorothea Nerlich, Potsdam
A: 1980 Kunstgewerbemuseum Berlin-Schloßgalerie; 1980 Fotochemische Werke Berlin; 1985 Pavillon auf der Freundschaftsinsel Potsdam;
AB: 1950-1989 im Land Brandenburg; 1951 Künstler schaffen für den Frieden, Nationalgalerie Berlin, Deutsche Kunstausstellung Dresden, Internationale Kunstausstellung Moskau, Helsinki, Wien; 1964 Nationalgalerie Berlin; 1965-67 Potsdamer Künstler in Opole; Berlin – heute, Neue Berliner Galerie; 1969-70 Nationalgalerie Berlin; 1977 Kunst und Sport, Leipzig, Messehaus am Markt; 1979 Potsdamer Künstler in Minsk; 1954-1973 Leiter und Gestalter von Ausstellungen in Moskau, Wien, Prag, Budapest, Warschau, Brno, Helsinki, Damaskus, Aleppo, Sagreb, Ljubljana, Uherske Hradiste, Berlin, Leipzig, Potsdam
L: Vollmer 3, 1999; OZ 2.7.1997