Künstler der DDR – H: Huniat, Günter

MENUMENU

Huniat, Günter geb. 1939 Thammühl/Böhmen
1946 Übersiedlung nach Mecklenburg. Lehre als Möbeltischler. Seit 1958 wohnhaft in Leipzig. Studium der Sozialpädagogik in Ludwigsfelde. Anfang der 70er Jahre erprobte er sich als künstlerischer Autodidakt auf dem Gebiet der Malerei, Skulptur und baugebundene Kunst, ist freischaffend tätig. Er brachte geistig schwachen und gestörten Kindern Zeichnen und Gestalten bei in einer Leipziger Sonderschule bis 1972. Seit 1984 gehörte er zur alternativen Kunstszene in der Freiluftgalerie Südost im Leipziger Vorort Stötteritz. Hier entstand ein Terrain der ersten Land-Art-Projekte zusammen mit Absolventen der Leipziger Kunsthochschule. Die Inseln Hiddensee und Rügen gehörten zu den begehrten Aktionszielen der künstlerischen Neuerer um diese Leipziger Freiluft-Galerie („Garten“) mit ihrem Karl-Marx-Städter (Chemnitzer) Pendant „Clara Mosch“. 1984 ist er Mitinitiator des Leipziger Herbstsalons.
W: Inselerzählung, 1975, Aquarell (Kulturstiftung Rügen)
A: ca. 50 Ausstellungen im In- und Ausland; Sparkasse Bergen 2002
L: OZ 13.3.02; 29.5.2002; Rüganer 13.3.2002