Künstler der DDR – G: Gustavs, Jorinde

MENUMENU

Gustavs, Jorinde geb. 1941 Leipzig
1959-62 Handweberlehre in Eisenach bei Thea Bierschenk-Seemann. 1962-1966 Studium der Textilgestaltung in Schneeberg mit Abschluß Diplomtextildesignerin. Tätig im Webatelier in Grünhufe Stralsund. Es entstehen handgewebte Stoffe, Kopien historischer Stoffe, Tücher, Teppiche, Bildgewebe, Paramente, freie Textilarbeiten. Sie gibt Kurse für Spinnen, Pflanzenfärben, Weben und Malen. In ihren Arbeiten findet sich die Küstenlandschaft (Hiddensee) wieder. Hiddenseeaufenthalte ab 1961, es entstanden Skizzen, Aquarelle, Bildteppiche, Nähmaschinengraphiken.

W: Himmlisches Jerusalem, Altarbehang, Gobelin, 1982, 65×119, Kirche Middelhagen (Abb.); Landschaft (Hiddensee), Gobelin, Leinen, Wolle, 1981, 85×62 (Abb.)
A: 1985 Brandenburger Dom; 1986 Berliner Dom (Paramente, Gobelins, textile Plastik); 1988 Kirche Middelhagen (Schmerztücher) (Die Kirche 7.8.1988); mehrfach 80er Jahre Landow auf Rügen (organisiert von Anneliese Hoge); 1989 Hanse Galerie Stralsund; 1989 Performanceprojekt mit Tuchobjekten und Bewegung
AB: 1980-86 Rostock, Stralsund, Magdeburg, Erfurt, Leipzig, Stettin, Dresden; 1989 Westberlin
L: Jorinde Gustavs: Traditionelle Webmuster. Ausgewählte Beispiele aus dem historischen Vorpommern, Rostock 1988;