Künstler der DDR – F: Forbrig, Armin

MENUMENU

Forbrig, Armin geb. 24.5.1937 Chemnitz gest. 26.2.2007 Chemnitz
Gelernter Steinbildhauer. 1959 Meisterprüfung und Übernahme des väterlichen Steinmetzbetriebes. Autodidakt. Zeichenunterricht bei dem Chemnitzer Maler Rudi Gruner. 1962-64 bei Albert Kapr an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig. Seit 1966 Mitglied im VBK der DDR Sektion Gebrauchsgraphik. Ab 1974 auch Bildhauerei. Seit ca. 1981 jährliche Arbeitsaufenthalte in Groß Zicker, zusammen mit Ina Otto, Horst Hartmann, Hanna Reichelt-Siebenborn, Conny Gembalski, Ute Heublein, Bernd Bünsche und auf Hiddensee. Am 7. November 1989 initiierte er einen Aufruf an die Mitglieder des VBK Karl-Marx-Stadt zur demokratischen Erneuerung der Gesellschaft und zur Einmischung in die politischen Auseinandersetzungen. 1990 verfasse er einen Aufruf an die Chemnitzer zur Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
W: Tuschearbeiten mit abwechselnden Trocken- und Waschprozessen im brackigen Wasser (Pleinair mit Freunden in Groß Zicker)
A: Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. 1996 Galerie Schmidt, Bergen auf Rügen, Plastiken und Zeichnungen; 1998 Neue Sächsische Galerie Chemnitz (Kat.); 2000 Groß Zicker auf Rügen „Werke zum Paradies“
L: OZ 19.6.1996