Künstler der DDR – D: Drechsler, Klaus

MENUMENU

Drechsler, Klaus geb. 24.5.1940 Ober-Dammer Kreis Lüben
1947 Aussiedlung in die Oberlausitz. 1957-1960 Arbeiter und Bauern-Fakultät an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1960-61 praktisches Jahr als Betonarbeiter in Cossebaude bei Dresden. 1961-1966 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Diplom als Tafelbildmaler bei Paul Michaelis. 1966-1969 Aspirantur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1966 Gründung des Mal- und Zeichenzirkels Pirna-Sonnenstein. Ab 1969 freiberuflich tätig. 1966-1990 Mitglied des VBK der DDR. Seit 1990 Lehrauftrag an der TU Dresden. Studienreise 1987 und 1988 Hiddensee, 1990 Sassnitz auf Rügen. Es entstanden Skizzen, kleine Zeichnungen und kleine Aquarelle (Privatbesitz)
W: Arbeiten befinden sich im Besitz von Museen in Altenburg, Berlin, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Cottbus, Frankfurt/Oder, Halle, Leipzig, Pirna Rostock, Schwerin, Senftenberg, Havelberg, Neubrandenburg, u.a. sowie in öffentlichen Einrichtungen.
A: 1977 Staatliches Museum Schwerin; Personalausstellungen Pirna 1990 (Aquarelle und Skizzen-Zeichenhefte Rügen); Dresden 1992 ebenso; seit 1966 Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Dresdner Bezirksausstellung, Junge Künstler der DDR, Kunstausstellungen der DDR, 1. Bienale der Handzeichnungen der DDR in Leipzig, Aquarellausstellung Erfurt, 100 ausgewählte Graphiken der DDR (mehrmals) Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Italien, Jordanien, Kanada, Österreich, Polen, Sowjetunion, Tschechoslowakei; seit 1967 über 60 Personalausstellungen.
L: Matthias Ebert: Klaus Drechsler, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphik, in Faltblatt Staatliches Museum Schwerin 1977; Lothar Land: Malerei und Graphik der DDR. Leipzig 1978, S. 206; Gert Claußnitzer: Künstler in Dresden, 1984; Klaus Drechsler: Malerei und Graphik, 1996 (Kat.); Klaus Drechsler: Bilder aus drei Jahrzehnten, Stadt Museum Bautzen 2000 (Kat.)