Satzung

Rügens landschaftliche und historische Einmaligkeit bedarf des Schutzes und der Pflege. Rügens wirtschaftliche, verkehrstechnische und kulturelle Strukturen bedürfen der Entwicklung.

INSULA RUGIA sieht in diesen Erfordernissen keine sich einander ausschließenden Gegensätze, sondern eine Herausforderung an die Herzen und den Verstand aller, die für den Schutz und die Bewahrung der Insel eintreten und die Entwicklung der Insel mitgestalten wollen.


 

 

 

1. Allgemeine Bestimmungen

§ 1. Name, Sitz

Der Verein führt den Namen „INSULA RUGIA – Verband zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung der Insel Rügen e.V.“. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und hat seinen Sitz in Putbus auf der Insel Rügen.

§ 2. Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist es, sich für den Schutz, die Pflege un d die Entwicklung der Insel Rügen einzusetzen.
(2) Dies umfasst die Unterstützung aller sinnvollen Bestrebungen und Förderung
– von Naturschutz und Landschaftspflege im Sinnes des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze des Landes Mecklenburg-Vorpommern,
– des Umweltschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes;
– von Kunst und Kultur;
– von Denkmalschutz und Denkmalpflege;
– der Heimatpflege und Heimatkunde, insbesondere der Herausgabe von Heimatliteratur.
(3) Um die Vereinszwecke zu erlangen, sind mit den Vereinstätigkeiten
– alle geeigneten Bestrebungen zum Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz zu unterstützen;-
– Einfluss auf eine ökologisch vertretbare Entwicklung der Siedlungs-, Verkehrs- und Wirtschaftsstruktur zu nehmen;
– Erhaltung, Pflege und erforderlichenfalls Rekonstruktion von Bodendenkmalen, Baudenkmalen, Parks und anderen Wahrzeichen der Geschichte zu fördern;
– Anstöße für die kulturelle Entwicklung der Insel sowie für das Aufarbeiten und Bewahren der Geschichte Rügens zu geben;
– auf Prozesse und Erscheinungen aufmerksam zu machen, die negative Folgen für Menschen und Naturschutz Rügens in sich bergen;
– durch öffentlichkeitswirksame Informationen und Veranstaltungen die Vereinsziele bekannt zu geben und Gleichgesinnte als Förderer zum Mitwirken
anzuregen;
– Kontakte zu den politischen Institutionen herzustellen und zu unterhalten, um Entscheidungen im Sinne der Vereinsziele herbeizuführen;
– Möglichkeiten für die Begegnung und Kontaktpflege der Vereinsmitglieder zu schaffen;
– die Familien- und Jugendarbeit auf Rügen umfassend zu unterstützen;
– der Heimatliebe die gebührende Aufmerksamkeit und Unterstützung zu gewähren;
– die Trägerschaft für Vereinigungen, Initiativen, Veranstaltungen, Projekte zu übernehmenb, welche den Vereinszwecken und -tätigkeiten entsprechen
bzw. diese fördern.
(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke. Seine Tätigkeit und etwaige Vermögen dienen ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(5) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine
sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person und kein Mitglied durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(6) Der Verein arbeitet eng mit Organisationen und anderen Institutionen zusammen, die sich grundsätzlich gleichen Zielstellungen verpflichtet fühlen.
In diesem Sinne ist der Verband Förderverein des Biosphärenreservates Südost-Rügen und unterstützt dessen Anliegen und Ziele.

II. Mitgliedschaft

§ 3. Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können alle natürlichen Personen ab dem 10. Lebensjahr und juristische Personen werden, die seine Ziele unterstützen.
Der Aufnahmeantrag muss auf einem vom Verein herausgegebenen Formular beim Vorstand gestellt werden. Für Minderjährige gilt ein gesonderter Antrag.
(2) Für Minderjährige (10 bis 13 Jahre) ist der Aufnahmeantrag durch den gesetzlichen Vertreter zu stellen. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr können
die Mitgliedschaft selbst beantragen, der Antrag bedarf aber der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Außerdem muss erkennbar sein, dass der
gesetzliche Vertreter für sich aus dcer Mitgliedschaft ergebenden Verpflichtungen (z.B. Mitgliedsbeiträge) haftet.
Minderjährige Mitglieder können an den Veranstaltungen des Vereins unter Beachtung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen teilnehmen. Sie sind
beschränkt geschäftsfähig. Mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters sind sie in der Mitgliederversammlungen stimmberechtigt. Sie sind nicht
wahlberechtigt.
Bilden Minderjährige innerhalb des Vereins eine eigene Gruppe, beschließt der Vorstand Sonderregelungen.
(3) Bei juristischen Personen ist im Antrag anzugeben, durch welchen Vertreter die Mitgliedschaftsrechte ausgeübt werden. Wechsel der Vertreter sind
dem Vorstand mitzuteilen.
(4) Eine Fördermitgliedschaft zur Unterstützung der Vereinstätigkeit ist möglich. Fördermitglieder haben in der Mitgliederversammlung Rede- und
Stimmrecht. Sie sind weder aktiv noch passiv wahlberechtigt.
(5) Der Aufnahmebeschluss muss vom Vorstand gefasst werden; im Beschluss muss der Zeitpunkt des Beginns der Mitgliedschaft – Eintrittsdatum –
festgelegt werden.
(6) Hat der Vorstand die Aufnahme beschlossen, so erhält das neue Mitglied eine schriftliche Bestätigung und die Satzung; gleichzeitig werden ihm die
Zahlungsverpflichtungen bekannt gegeben.
(7) Der Verein hat folgende Mitglieder: ordentliche Mitglieder – minderjährige Mitglieder (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, danach werden
sie zu ordentlichen Mitgliedern) – Ehrenmitglieder – Fördermitglieder.

§ 4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind dazu aufgerufen, am Wirken des Vereins hinsichtlich seiner Zwecke aktiv mitzuwirken. Das betrifft besonders die Teilnahme
an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung. Ist ein ordentliches Mitglied an der Teilnahme an der Mitgliederversammlung
verhindert, kann es sich durch ein anderes ordentliches Mitglied per schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. In der Mitgliederversammlung hat
jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Für minderjährige Mitglieder gilt § 3 Abs. 2.

§ 5. Ehrenmitglieder

Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen; die Ehrenmitgliedschaft bedarf der Annahme.
Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder; sie sind jedoch beitragsbefreit.

§ 6. Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verband.
(2) Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Der Ausschluss kann nur zum Schluss des Geschäftsjahres erklärt werden.

§ 7 Ausschluss

(1) Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Zahlungserinnerung
und Mahnung nach §21(2) die Zahlung bereits fällig gewordener Mitgliedsbeiträge unterlässt. Mit der Mahnung ist dem säumigen Mitglied eine
Zahlungsfrist von einem Monat zu setzen mit dem Hinweis, dass nach Ablauf der Frist die Streichung von der Mitgliederliste erfolgen kann (verein-
fachtes Ausschlussverfahren). Die Streichung von der Mitgliederliste ist dem betreffenden Mitglied mitzuteilen.
(2) Ein Mitglied kann auf Antrag jedes Mitgliedes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es zumindestens grob fahrlässig den Interessen des
Vereins zuwiderhandelt. Das betrifft auch Ehrenmitglieder. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Vor der Beschlussfassung ist dem
betroffenen Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu gebe. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen
und dem betroffenen Mitglied mittels „Einschreiben mit Rückschein“ bekannt zu machen. Gegen den Ausschluss kann innerhalb einer Frist von einem
Monat ab Bekanntmachung Berufung beim Vorstand ein gelegt werden.Dieser hat sie der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen.
Die Berufung hat aufschiebende Wirkung.

III. Organe

§ 8. Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind
die Mitgliederversammlung
der Vorstand

§ 9. Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten ausschließlich zuständig:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Erteilung oder Verweigerung der Entlastung;
b) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das folgende Geschäftsjahr;
c) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages;
d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
f) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; die Aberkennung ist nur bei einem schuldhaft schwerwiegenden Verstoß gegen den
Vereinszweck zulässig;
g) als Berufungsinstanz für Entscheidungen über den Ausschluss eines Mitgliedes;
h) Wahl der Kassenprüfer.
(2) Die Mitgliederversammlung kann dem Vorstand Weisungen erteilen.
(3) Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist möglichst im zweiten Quartal durchzuführen.
Einer Teilnahme von Angehörigen der Mitglieder und eingeladenen Gästen steht nichts entgegen.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder wenn es mindestens ein Zehntel
der ordentlichen Mitglieder schriftlich beantragt und beim Vorstand eingereicht hat.
(5) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden. Sie erfolgt in Form einer schriftlichen Einladung, die allen
Mitgliedern zu übersenden ist. Die schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung hat die Tagesordnung, den Versammlungsort, den Versamm-
lungszeitpunkt und die Angabe zu enthalten, für welche Tagesordnungspunkte die Öffentlichkeit zugelassen wird.
Die Einladung ist spätestens vier Wochen vor dem Versammlungszeitpunkt zu versenden. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungs-
schreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt den Mitgliedern als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt
gegebene Adresse gerichtet ist.
Einladungszusendungen per E-Mail sind gültig.
(6) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende oder der Schatzmeister,
sonst das älteste anwesende Vorstandsmitglied.
(7) Die Tagesordnung ist vom Vorstand aufzustellen und muss folgende Punkte enthalten:
a) Anwesenheitsfeststellung durch Liste und Feststellung der Zahl der stimmberechtigten Mitglieder und Bekanntgabe der endgültigen Tagesordnung
unter Berücksichtigung des Abs. 6;
b) Genehmigung der Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung;
c) Erstattung des Jahresberichtes des Vorsitzenden sowie des Berichtes der Kassenprüfer; sämtliche Berichte müssen schriftlich vorliegen und sind
der Niederschrift über die Mitgliederversammlung als Anlagen anzufügen;
d) Genehmigung der Bilanz; e) Entlastung des Vorstandes; f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
g) Genehmigung des Haushaltsplanes für das laufende Jahr;
h) Wahlen, soweit diese erforderlich sind;
i) Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
(8) Anträge zur Tagesordnung und auf Erweiterung der Tagesordnung können von den ordentlichen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen
dem Vorstand spätestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich zugegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitglieder-
versammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit der ordentlichen Mitglieder beschlossen wird.
(9) Anträge auf Satzungsänderung werden auf der Mitgliederversammlung vorgestellt, diskutiert und beschlossen.
(10) Für die Beschlussfähigkeit und die Fassung von Beschlüssen gelten die §§ 16 – 18.

§ 10. Der Vorstand

(1) der Vorstand besteht aus
– dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister; diese sind Vorstand und im Sinne des § 26 BGB die rechtliche Vertretung,
welche den Verein jeweils durch zwei seiner Mitglieder gerichtlich und außergerichtlich vertritt;
– vier weiteren Mitgliedern.
(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden für zwei Jahre gewählt. Wählbar für den Vorstand ist jedes ordentliche Mitglied. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines Vorstandes im Amt.
(3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten
Beschlüsse.
(4) Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden geleitet. Er überwacht die gesamte Arbeit des Vorstandes. Bei Ausscheiden eines Vorstands-
mitgliedes oder bei Nichtbesetzung eines Vorstandsamtes ist der Vorstand berechtigt, ein ordentliches Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl
mit der Wahrnehmung der Aufgaben zu beauftragen. In besondern Fälalen kann der Vorstand auch ein Mitglied zur Unterstützung der Vorstandsarbeit
heranziehen.
(5) Der Vorstand tagt in der Regel einmal im Monat. Die termine werden für 1/2 Jahr im Voraus mit Treffpunkt geplant. Abweichungen sind möglichst
zu vermeiden.
(6) Der Vorstand tritt ferner zusammen, wenn drei Vorstandsmitglieder es beantragen.

§ 11. Geschäftsführer

Auf Vorschlag des Vorsitzenden kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer unterstützt den Vorstand in der Führung der
Geschäfte und leitet die Geschäftsstelle. Er nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen.Er kann Vorstandsmitglied, aber nicht
Vorsitzender sein.

§§ 12 bis 15 unbesetzt.

§ 16. Beschlussfähigkeit der Organe

(1) Die Mitgliederversammlung ist ohne Quorum der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(2) Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier Mitgliedern beschlussfähig.

§ 17. Abstimmung, Wahlen

(1) Beschlüsse über Anträge werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
Bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
(2) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Die Abstimmung muss schriftlich bzw. geheim erfolgen, wenn die einfache Mehrheit der anwesenden
Mitglieder dieses beantragt.
(3) Angelegenheiten, die nicht auf der Tagesordnung stehen, dürfen nicht behandelt werden, es sei denn, dass die Anwesenden es mit Zweidrittel-
Mehrheit beschließen. § 10 Abs. 6 bleibt unberührt.
(4) Wahlen des Vorstandes erfolgen schriftlich nach einer oben offenen Liste, die der Kassenprüfer durch Handzeichen.
(5) Gewählt sind die jenigen Personen, für die die meisten Stimmen abgegeben wurden.
(6) Der gewählte Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister mit einfacher
Mehrheit.

§ 18. Beschlussfassung bei Satzungsänderungen

Änderungen der Vereinssatzung bedürfen der Zustimmung von drei Viertel der anwesenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung.

§ 19. Sitzungsniederschriften

(1) Der wesentliche Inhalt der Sitzungen und Versammlungen ist in einer Niederschrift festzuhalten. Aus ihr muss ersichtlich sein, wann und wo
die Sitzung bzw. Versammlung stattgefunden hat, wer an der Sitzung bzw. Versammlung teilgenommen hat, welche Gegenstände behandelt, welche
Beschlüsse gefasst und welche Wahlen vorgenommen worden sind. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden bzw. vom Versammlungsleiter und dem
Protokollführer zu unterzeichnen.
(2) Die Niederschrift über die letzte Mitgliederversammlung wird den Verbandsmitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitglieder-
versammlung zugesandt.

IV. Finanzen und Vermögen

§ 20. Rechnungswesen des Vereins

(1) Der Verein führt sein Rechnungswesen gemäß § 238 HGB und den Vorgaben des zuständigen Finanzamtes. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(2) Der Schatzmeister stellt vor einer Mitgliederversammlung einen Haushaltsplan auf, den der Vorstand beschließt und der Mitgliederversammlung
zur Genehmigung vorlegt.Bis zur Mitgliederversammlung darf der Vorstand für jeden Monat des neuen Geschäftsjahres höchstens über ein Zwölftel
des Ansatzes des alten Haushaltsplanes verfügen.
(3) Der Haushaltsplan muss alle wesentlichen Ausgaben enthalten, die im Geschäftsjahr voraussichtlich zu leisten sind, sowie alle wesentlichen
erwarteten Einnahmen des Vereins aus denen die laufenden Ausgaben zu leisten sind.
(4) Die im Haushaltsplan veranschlagten Ausgaben sind nach den Grundsätzen einer sparsamen Wirtschaftsführung zu verwenden. Zum Erhalt des
Vereinsvermögens ist der Haushaltsplan so aufzustellen, dass das Vereinsergebnis, sowie die einzelnen Tätigkeitsbereiche mindestens ausgeglichen
sind. Negative Ansätze im Haushaltsplan sind gesondert vor Abstimmung desselben durch die Mitgliederversammlung zu beschließen. Die Ausgaben-
ansätze im Haushaltsplan dürfen nur bei einem unvorgesehenen und unabweisbaren Bedarf auf Beschluss des Vorstandes überschritten werden.
(5) Zweckgebundene Einnahmen dürfen nur für die jeweiligen Besimmungszwecke verwendet werden. Für zweckgebundene Einnahmen und
Vereinsaktivitäten (z.B. Projekte, Arbeitskreise) sind im Rechnungswesen gesonderte Konten zu führen.

§ 21. Beiträge

(1) Für die Gewährleistung der Arbeit des Vereins ist die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen unerlässlich.
(2) Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung eine Beitragsordnung zur Beschlussfassung vor. Nach Erfordernis kann die
Beitragsordnung durch Beschluss der Mitgliederversammlung angepasst werden

§ 21 a. Spenden

(1) Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Verbandes werden gerne entgegengenommen.
(2) Der Verein ist berechtigt, steuerbegünstigende Spendenbescheinigungen auszustellen.
(3) Spendenkonto: IBAN: DE93 1505 05000 0837 1206 24; BIC: NOLADE21GRW.

§. 22. Jahresabschluss

(1) Zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres hat der Schatzmeister einen Rechnungsabschluss (Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz) aufzustellen,
der vom Vorstand zusammen mit den Erläuterungen festzustellen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen ist.
(2) Der Jahresbericht muss alle kontierten Einnahmen und Ausgaben des Vereins enthalten. Außerdem müssen die Vermögen, die Schulden,
Forderungen und Rücklagen offen ausgewiesen werden.
(3) Eine Ausfertigung des Jahresabschlusses kann von den Mitgliedern beim Vorstand angefordert werden.

§ 23. Vermögen des Vereins

(1) Die sich aus dem Jahresabschluss ergebenden Überschüsse und die übrigen vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins.
Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.
(2) Erzielte Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins im Sinne des § 2 verwendet werden. In der Regel sollen sie
der Rücklage für spätere Verwendungszwecke zugeführt werden.
(3) Bei Auflösung des Vereins, bei Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den „Förderverein
Nationalpark Boddenlandschaft e.V.“, welcher es unmittelbar und ausschließlich zur Erhaltung der Natur, der Schönheit und Ursprüng-
lichkeit der Insel Rügen im Sinne der Satzung zu verwenden hat. Über die Verteilung des Vermögens an diesen Verein entscheidet die
Mitgliederversammlung.

§ 24. Kassenprüfer

(1) Von der Mitgliederversammlung sind aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder für zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre zwei Kassenprüfer
zu wählen. Wiederwahl ist zulässig.
(2) Die Kassenprüfer haben im Geschäftsjahr unvermutete Kassenprüfungen vorzunehmen und den Jahresabschluss zu prüfen. Dabei sind insbesondere
die Ordnungsmäßigkeit der Ausgabenbelege sowie die Kassen- und Kontobestände zu prüfen.
(3) Über das Ergebnis ist ein Protokoll zu fertigen, das von beiden Kassenprüfern zu unterschreiben und dem Vorsitzenden zuzuleiten ist.
Über ihre unvermuteten Prüfungen und die Vorprüfung des Jahresabschlusses haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung zu berichten.
Im Übrigen bleibt die Vertraulichkeit von Angelegenheiten, die bei der Prüfung bekannt geworden sind, unberührt.

V. Auflösung des Vereins

§ 25. Auflösung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser
Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.
(2) Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es a) der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln
seiner Mitglieder beschlossen hat oder b) von zwei Dritteln der ordentlichen Mitglieder des Vereins schriftlich beantragt wird.
(3) Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erschienenen ordentlichen
Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
(3) Im Übrigen gilt § 23 Abs. 3.

§ 26. Inkrafttreten

Die vorliegende Fassung der Satzung wurde am 16. September 2017 durch Beschluss der 27. Ordentlichen Mitgliederversammlung aktualisiert.
Sie tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Landkreises Vorpommern-Rügen – VR-Nr. 51 – in Kraft. Gleichzeitig treten alle
vorherigen Fassungen außer Kraft.