„Land Art“ am Binzer Fischerstrand

Land Art beschäftigt sich mit der konkreten Umwandlung von einem geographischen Raum in ein Kunstwerk. Dabei werden natürliche Materialien wie Steine, Pflanzen, Gräser, Sträucher, Blätter eines Ortes genutzt, um etwas Neues entstehen zu lassen.

Ein Charakteristikum ist die Vergänglichkeit der Objekte. Im Widerstreit mit dem Wind und der Brandung werden die Kunstwerke nach einiger Zeit wieder von der Natur aufgenommen, ohne bleibende Spuren zu hinterlassen. Das Naturerbe Zentrum Rügen und der INSULA RUGIA e.V. laden Sie am 22. Oktober um 11.00 Uhr ein, am Rand des Binzer Fischerstrandes den Naturmaterialien Aufmerksamkeit zu schenken und diese gemeinsam in eine (neu) zu ordnende, zeitweilige Struktur zu bringen. Treffpunkt ist die Seebrücke in Binz. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Rügens Wälder!?

Zum Auftakt der Woche der Nachhaltigkeit am 20.10.2018 um 17:00 Uhr veranstaltet der INSULA RUGIA e.V. einen öffentlichen Abend zum Thema „Rügens Wälder“. Veranstaltungsort ist das Naturerbezentrum in Prora.

Der Begriff der Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft. In der Vergangenheit wurde jedoch viel über den Umgang mit den Wäldern auf der Insel Rügen diskutiert. Sind solche großflächigen Einschläge, wie sie in manchen Bereichen auf der Insel Rügen vorzufinden sind, wirklich notwendig? Müssen Wegesicherungen wirklich einen Umfang annehmen, wie es zu beobachten ist? Welche Maßnahmen sind gerechtfertigt und wo wird der Natur bleibender Schaden zugefügt?

Auf der Veranstaltung wollen wir im Dialog mit Experten und Ihnen über diese Maßnahmen diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Künstler der DDR auf Rügen und Hiddensee (1949-1990)

25. März 2018

Unter der Kategorie Themen finden Sie jetzt neben dem Malerlexikon Rügen Vilm Hiddensee auch eine Darstellung von Künstlern der DDR auf Rügen und Hiddensee (1949-1990).

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Butterpilz, Pfifferling und Stinkmorchel – Pilzsuche in der Baaber Heide

Fast 40 Einheimische und Gäste waren der Einladung von INSULA RUGIA e.V. und Biosphärenreservat Südost-Rügen in die Baaber Heide gefolgt.

Nach einer kurzen Einführung durch den Pilzkenner Winfried Hocke über die Vielfalt an Pilzen – „niemand kennt alle“ – und der gutgemeinten Mahnung, sich nicht auf Smartphone-Apps bei der Pilzbestimmung zu verlassen, konnten die Teilnehmer in die Baaber Heide ausschwärmen.

Ein paar giftige Spei-Täublinge waren der erste, wenig aufbauende Fund. Doch schon etwas später fanden die Teilnehmer erste Butterpilze. Ein paar Pfifferlinge und weitere Speisepilze wanderten in die Körbe. Der Geruch einer Stinkmorchel hat bei vielen Teilnehmern Erstaunen hervorgerufen.

Am Ende der Wanderung wurden die Pilzfreunde von der Pilzsachverständigen Rosemarie Fock erwartet. Zielsicher trennte sie die Essbaren von den ungenießbaren und giftigen Arten. Dank ihrer Unterstützung konnten die essbaren Pilze dann Teil einer schmackhaften Mahlzeit werden.

Hintergrund:

Pilze sind faszinierende Lebewesen, mit vielseitigen Formen und Farben. Sie haben wichtige Funktionen im Ökosystem, z.B. bei der Unterstützung der Nährstoffversorgung der Bäume und bei dem Abbau organischen Materials zu Humus.

Foto (Lars Korn INSULA RUGIA e.V.): Pilzkenner Winfried Hocke erklärt die Besonderheiten eines Pilzes