Künstler der DDR auf Rügen und Hiddensee (1949-1990)

25. März 2018

Unter der Kategorie Themen finden Sie jetzt neben dem Malerlexikon Rügen Vilm Hiddensee auch eine Darstellung von Künstlern der DDR auf Rügen und Hiddensee (1949-1990).

Bärlauchtage in Putbus

In der Zeit vom 16. – 29.04.2018 findet die Veranstaltungsserie „Bärlauchtage Putbus“ statt, die sich dem Putbusser Bärlauch als regionale Besonderheit widmet. Die Organisation erfolgt unter der Federführung von INSULA RUGIA e.V. in Kooperation mit dem Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen, der Stadt Putbus, der Baltic Projekt GmbH/TZR, und weiteren Partnern.

Wenn im Frühjahr das markante Wildkraut aus dem Boden sprießt, bietet sich Einheimischen und Besuchern des Putbusser Schlossparks ein besonderes Bild. Zu Beginn nur als kleine lanzettenähnliche Blättchen sichtbar, entwickelt sich der Bärlauchbestand zu einem Meer aus sattgrünen Blättern und weißen Blüten mit dem Fortschreiten des Frühjahrs.

Dem Bärlauch werden ähnlich wie dem Knoblauch gesundheitsfördernde Kräfte zugeschrieben. Auch die Germanen verzehrten ihn schon in der Hoffnung auf bärengleiche Kräfte. Die mittlerweile bei uns ausgestorbenen Bären labten sich gerne an den frischen Blättern nach ihrem Winterschlaf.

Die Veranstaltungsserie rund um den Bärlauch soll bei einem Vortrag, Kochkursen und Kinderveranstaltungen, sowie bei Themenführungen im und um den Putbusser Park über die vielfältigen biologischen, historischen, kulturellen und kulinarischen Besonderheiten des Bärlauchs informieren.

Die regionale Gastronomie leistet Ihren Beitrag mit schmackhaften, gesunden und manchmal überraschenden Bärlauchkreationen.

Mit einem Regionalmarkt am 28./29.04.2018 am Putbusser Marstall unter dem Motto „Bärlauch trifft Fisch“ gehen die Bärlauchtage zu Ende. Der Veranstaltungsstaffelstab wird an die Rügener Fischertage übergeben.

Putbus kann sich glücklich schätzen, diese besondere Pflanze in großen Beständen im Schlosspark zu beherbergen.

Foto: Lars Korn, Bärlauch im Putbusser Park

Bärlauchtage Putbus- Veranstaltungen

Titel: Vortrag zur Kulturgeschichte des Bärlauchs
Datum/Uhrzeit 16.04.2018 / 18.00 – ca. 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Hotel du Nord, Alleestraße 1, Putbus
Beschreibung: Vortrag von Prof. Dr. Knapp zur Kulturgeschichte des Bärlauchs. Ergänzt wird der Vortrag mit einem Speisen- und Getränkeangebot durch das Hotel du Nord.

 

Titel: Bärlauchführung
Datum/Uhrzeit 18.04. 2018 / 13.15 – ca.15.15 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Putbus
Beschreibung: Führung durch die Besonderheiten von Stadt und Park Putbus mit besonderem Augenmerk auf die Heilpflanze Bärlauch.

 

Titel: Erkunden der Landschafts-und Kulturgeschichte am Rügenschen Bodden
Datum/Uhrzeit: 21.04.2018 / 11.15 – ca.14.15
Treffpunkt: Bahnhof Putbus
Beschreibung: Wandertour im Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen: Putbus – Wreecher See – „Kunstort“ Alte Wassermühle – Forst Gremmin – Landschaftspark Putbus

 

Titel: Kräuterwanderung für Kinder
Datum/Uhrzeit:

22.04. (10.00 – ca. 12.00 Uhr)/26.04. (13.30 – ca. 15.30 Uhr)

Treffpunkt:

22.04. Hotel du Nord, Alleestraße 1, Putbus/ 26.04. Orangerie, Alleestraße 35, Putbus

Beschreibung: Habt ihr Euch schon immer gefragt, woher der Putbusser Bärlauch kommt? Oder was man alles in der Natur finden kann? Auf der Wanderung gibt es Vieles von den Biosphärenreservatsrangern zu lernen. Ab 6 Jahren

 

Titel: Gemeinsames Kochen mit Bärlauch für Eltern
Datum/Uhrzeit: 22.04.2018 / 10.00 – ca. 14.00 Uhr (inkl. Essen)
Kosten: 10 € je Elternteil
Anmeldung unter: 038301/887210
Veranstaltungsort: Hotel du Nord, Alleestraße 1, Putbus
Beschreibung: Gemeinsames Kochen für Eltern. Währenddessen können Kinder an einer Kräuter-Führung mit Rangern des Biosphärenreservates teilnehmen. Im Anschluss kann das Gekochte gemeinsam verzehrt werden.

 

Titel: Grillen mit Bärlauch und Livemusik
Datum/Uhrzeit 25.04.2018 ab 17 Uhr
Veranstaltungsort: Rosencafe, Bahnhofstraße 1, Putbus
Beschreibung: Angebot von Gegrilltem mit Bärlauchbutter und Bärlauchbrot.

 

Titel: Wanderung mit den Rangern des Biosphärenreservats Südost-Rügen
Datum/Uhrzeit 25.04.2018/ von 10.00 – ca. 12.00 Uhr
Treffpunkt: Orangerie, Alleestraße 35, Putbus
Beschreibung: Führung durch den Putbusser Park und dessen Umgebung. Von den Rangern des Biosphärenreservats erfahren Sie Spannendes zu Bärlauch, Bärenklau und über das Naturschutzgebiet Wreecher See.

 

Titel: Bärlauch- Menü
Datum/Uhrzeit: 27.04.2018
Uhrzeit: 19.00 – ca. 23.00 Uhr
Kosten: 120 € pro Person (optionale Weinbegleitung plus 49 €)
Anmeldung unter: info@villa-mit-sonnenhof.de
Veranstaltungsort: Villa mit Sonnenhof, Friedrichstrasse 8, 18586 Ostseebad Göhren
Beschreibung:

Küchenmeister Peter Knobloch zaubert in seiner offenen Küche ein Menü mit 7 Gängen im Stil seiner Kräuter- und Gemüseküche mit dem Besten was Fischer, Bauern und Jäger zu bieten haben. Der Bärlauch kommt aus dem Putbusser Park. Frühlings-Wildkräuter und Blüten werden im Garten und auf der Wiese des Küchenmeisters gesammelt.

Dieser Menüabend kann zusammen mit der Bärlauch-Kochschule gebucht werden!

Da der Küchenmeister als Solist kocht, können wir auf Allergien und Befindlichkeiten leider keine Rücksicht nehmen.

 

Titel: Bärlauch-Kochschule
Datum: 28.04.2018
Uhrzeit: 11.00 – ca. 18.00 Uhr
Dauer: Ca. 7 Stunden
Kosten: 230 € pro Person (Getränke werden separat berechnet)
Anmeldung unter: info@villa-mit-sonnenhof.de
Veranstaltungsort: Villa mit Sonnenhof, Friedrichstrasse 8, 18586 Ostseebad Göhren
Beschreibung:

Ausgerüstet mit Rezeptsammlung, Schürze und Handwerkszeug wird gemeinsam ein Bärlauch-Menü in 4 Gängen zubereitet, das die Kochschüler im Anschluss fachmännisch und in gemütlicher Atmosphäre verkosten.

Diese Kochschule kann zusammen mit dem Bärlauch-Menüabend gebucht werden.

Da der Küchenmeister als Solist kocht, können wir auf Allergien und Befindlichkeiten leider keine Rücksicht nehmen.

 

Titel: Regionalmarkt – Bärlauch trifft Fisch
Datum/Uhrzeit: 28. – 29. April 2018
Uhrzeit: jeweils 11.00 -17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Am Marstall Putbus, Park 6, 18581 Putbus
Beschreibung: Regionale Produzenten, Fischer und Händler präsentieren für Sie ihre erlesenen Angebote.

 

Folgende regionale Restaurants leisten ihren Beitrag mit schmackhaften, gesunden und manchmal überraschenden Bärlauchkreationen: Essen und Trinken, Hotel Badehaus Goor, Hotel du Nord, Hotel Lauterbach, Hotel Wreecher Hof, Jägerhütte Putbus, Kormoran – im jaich, Puppenmuseum, Restaurant Nautilus, Rosencafé, Schwarzer Bär

Weitere Informationen unter: www.ruegen.de/baerlauchtage

 

Die „Bärlauchtage Putbus“ werden im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2014-2020 mit Unterstützunmg der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg -Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, durchgeführt.

 

Wertvoller Ökowald oder Kahlschlag

Putbus, 14. Februar 2018

Am 13.Februar 2018 erschien in der Ostseezeitung – Ausgabe Rügen und Stralsund – ein Beitrag zur Umgestaltung des Waldes in Mönkvitz bei Dreschvitz. Dieser Beitrag muss bei allen Freunden des rügener Waldes Unverständnis und Kritik auslösen.

Der Vorsitzende des Verbandes INSULA RUGIA e.V., Herr Prof. Dr. Hans D. Knapp hat als Antwort auf diesen Artikel der OZ den folgenden Leserbrief den regionalen Medien zugeleitet:

Wertvoller Ökowald oder Kahlschlag? (OZ vom 13. Februar 2018, S. 13). Es ist nicht zu fassen. Da wird ein märchenhaft schöner Wald aus alten Buchen und Eichen zu Holz gemacht, ein paar Bäume werden stehen gelassen, damit der Schein dcer rechtmäßigkeit gewahrt bleibt. Faktisch kommt es jedoch einem Kahlschlag gleich. Der alte Wald verwüstet, der Boden von schweren Maschinen zerwühlt und für Jahrzehnte geschädigt. Aber Forstamt und Naturschutzbehörde sprechen „von einem im Entstehen befindlichen ökologisch wertvollen Mittelwald“. 3000 Bäume sind nachgepflanzt worden, „vor allem Saalweiden, Schwarzpappeln und Flatterulmen, die machen die Zukunft des Waldes aus.“ Und natürlich ist der Horstbaum des Mäusebussards „in enger Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde“ „beachtet“ worden.Und der Gipfel: Die Waldverwüstung und nachfolgende Anlage einer Kurzumtriebslantage, die als historischer („schon im Mittelalter ein bekanntes Forstsystem“), seltener („nur noch 1 Prozent der Waldfläche in Deutschland“), modellhafter („ein in Mecklenburg-Vorpommern einmaliges Vorhaben“) Mittelwald verbrämt wird, erhält Ökopunkte gutgeschrieben und wird als Ausgleichsmaßnahme für künftige Eingriffe deklariert. Das ist an Scheinhei-ligkeit nicht zu üb erbieten und erinnert an mittelalterlichen Ablasshandel, der vor 500 Jahren zum entscheidenden Anstoß und Auslöser der Reformation wurde. Die derzeitige Praxis des Umgangs mit Wald ist schlicht ein Skandal. Wohin man schaut, es wird brutal geholzt. Hier wird die Waldverwüstung als Schaffung eines „wertvollen Ökowaldes“ verbrämt und mit Ökopunkten honoriert, im Nationalpark und im Bergener Raddas als notwendige Verkehrssicherung rechtlich begründet und in Naturschutzgebieten als Pflegemaßnahme zur notwendigen Waldverjüngung fortsfachlich gerechtfertigt. Und alles zusammen wird uns als „nachhaltig“ und „ökologisch wertvoll“ verkauft. Es ist unglaub-lich, mit welcher Dreistigkeit und Unverfrorenheit versucht wird, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen. Der hier praktizierte Umgang mit Wald hat weder etwas mit Naturschutz noch mit nachhaltiger Waldwirtschaft zu tun. Eine Reformation des Forstwesens erscheint dringend geboten. Zivilgesellschaftlicher Protest kann und sollte den Anstoß dazu geben.
Prof. Dr. Hans D. Knapp, Vorsitzender von INSULA RUGIA e.V..“

Im Anhang zu diesem Leserbrief zur Illustration einige Abbildungen:

Naturschutzgebiet Granitz. Holzeinschlag wie im                                  Naturschutzgebiet Granitz. Kommerzielle Holz-

Wirtschaftswald                                                                                        wirtschaft als „Naturschutzmaßnahme“

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Butterpilz, Pfifferling und Stinkmorchel – Pilzsuche in der Baaber Heide

Fast 40 Einheimische und Gäste waren der Einladung von INSULA RUGIA e.V. und Biosphärenreservat Südost-Rügen in die Baaber Heide gefolgt.

Nach einer kurzen Einführung durch den Pilzkenner Winfried Hocke über die Vielfalt an Pilzen – „niemand kennt alle“ – und der gutgemeinten Mahnung, sich nicht auf Smartphone-Apps bei der Pilzbestimmung zu verlassen, konnten die Teilnehmer in die Baaber Heide ausschwärmen.

Ein paar giftige Spei-Täublinge waren der erste, wenig aufbauende Fund. Doch schon etwas später fanden die Teilnehmer erste Butterpilze. Ein paar Pfifferlinge und weitere Speisepilze wanderten in die Körbe. Der Geruch einer Stinkmorchel hat bei vielen Teilnehmern Erstaunen hervorgerufen.

Am Ende der Wanderung wurden die Pilzfreunde von der Pilzsachverständigen Rosemarie Fock erwartet. Zielsicher trennte sie die Essbaren von den ungenießbaren und giftigen Arten. Dank ihrer Unterstützung konnten die essbaren Pilze dann Teil einer schmackhaften Mahlzeit werden.

Hintergrund:

Pilze sind faszinierende Lebewesen, mit vielseitigen Formen und Farben. Sie haben wichtige Funktionen im Ökosystem, z.B. bei der Unterstützung der Nährstoffversorgung der Bäume und bei dem Abbau organischen Materials zu Humus.

Foto (Lars Korn INSULA RUGIA e.V.): Pilzkenner Winfried Hocke erklärt die Besonderheiten eines Pilzes